
© picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd
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Überall in Deutschland werden Auszubildende gesucht. Allerdings kommt es mittlerweile zu großen Problemen bei der Besetzung der Azubi-Plätze.
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Grund dafür ist die Umstellung von G8 auf G9, also die Rückkehr zum Abitur nach 13 Schuljahren. Und dass es diesmal kaum Abiturienten gibt, merken auch viele Unternehmen bei der Suche nach Auszubildenden, sagt Ralf Holtkötter von der Brühler Agentur für Arbeit, die auch für den Kreis Euskirchen zuständig ist:
"Besonders zu spüren sein wird es z.B. bei kaufmännischen Berufen, Banken, Versicherungen, IT-und Technikausbildungen, bei vielen dualen Studiengängen. Aber auch bei Verwaltung, Polizei und Teilen des Gesundheitswesens. Da wird der Konkurrenzkampf besonders groß um die wenigen Bewerberinnen und Bewerber in 2026."
Das ist laut Holtkötter aber auch eine Chance für Bewerber mit mittlerer Reife, Fachabitur oder für Studienabbrecher. Er rät den Unternehmen, Auswahlkriterien offen zu denken und mehr Unterstützung für die Azubis anzubieten.
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