
Nach Angaben der Gemeinde soll die Anlage mit Umzäunung noch vor Weihnachten fertig sein. Der Kaller Sport Club musste bisher auf die Plätze in Keldenich und Scheven ausweichen.
Eigentlich sollten die Fußballer des KSC schon seit Herbst wieder auf dem eigenen Sportplatz spielen. Neue Regeln beim Umgang mit möglichen Blindgängern aus dem zweiten Weltkrieg hätten das ganze aber verzögert. So musste die Gemeinde nach eigener Aussage die komplette Fläche auf das Niveau von 1945 abtragen, um genau zu prüfen, ob dort noch Blindgänger liegen. Das hat laut Bürgermeister Esser viel Zeit und Geld gekostet. Insgesamt lägen die Kosten jetzt bei 2,6 Millionen Euro.
Nach dem Spielfeld soll es bald auch noch eine neue Spiel- und Sportfläche sowie ein neues Vereinsheim für den KSC geben. Wenn der Bauausschuss das Ende November absegnet, könnten die Arbeiten im Frühjahr 2024 ausgeschrieben werden, sagt die Gemeinde.