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Kall will Vorbild im Umwelt- und Artenschutz werden
© Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Ehrenamtliche Grünkolonnen wie die, die sich in Scheven und Dottel (hier im Bild) gegründet haben, können die Gemeinde und den Bauhof bei ihrer Arbeit entlasten.
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Kall will Vorbild im Umwelt- und Artenschutz werden

Die Gemeinde Kall wird Teile ihrer Grünflächen künftig stärker sich selbst überlassen. Damit will sie ein Vorbild beim Umwelt- und Artenschutz werden. Ein Jahr Arbeit hat das neue Grünflächenkonzept gekostet. Jetzt steht es.

Schon länger verzichtet der Bauhof auf chemische Mittel zur Unkrautbekämpfung. Stattdessen nutzen die Mitarbeiter heißes Wasser, um die Pflanzen zu zerstören. Auch schneiden sie die Grünflächen und Hecken nicht mehr halbjährlich sondern nur noch einmal im Jahr. Die frei werdende Zeit setzen die Mitarbeiter künftig für den Straßenunterhalt ein.

Eine weitere Idee gibt es für die Friedhöfe. Eine neue Maschine nimmt dort künftig den Schotter von den Wegen auf, befreit ihn von Unkraut und verteilt die Steinchen dann wieder.

Der Bauhof setzt parallel weiter auf ehrenamtliches Engagement. So sind in Scheven und Dottel sogenannte Grünkolonnen im Einsatz, um die Dörfer in Schuss zu halten.

Veröffentlicht: Dienstag, 25.02.2020 14:57

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