
„Das war eine der komplexesten unter den bislang 121 Maßnahmen im Kaller Wiederaufbauplan“.
Mit diesen Worten ist der Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe vor dreieinhalb Jahren am Gillesbach in Kall-Urft und am Hermann-Josef-Haus nun abgeschlossen worden.
Die Gemeinde Kall hat das Gebiet rund um den Gillesbach wieder hergestellt, und auch die Jugendhilfeeinrichtung konnte ihr Gelände fertigstellen. Das grenzt nämlich direkt an den Bach. Die Maßnahme wurde zusammen in Angriff genommen.
Auch der angrenzende Hang wurde gesichert, dazu kamen Arbeiten für den Hochwasser- und Starkregenschutz. Die Gesamtkosten liegen bei 2 Millionen Euro, hat die Gemeinde Kall mitgeteilt.
Jetzt steht ein dritter Sanierungsabschnitt an: Um Urft besser vor Starkregen zu schützen, soll in der Nähe der L206 ein Bauwerk für den Überflutungsschutz errichtet werden.