
Kall schafft Tiny Häuser für Geflüchtete an
Steigende Zahlen Geflüchteter, zu wenig Unterkünfte: Das Problem ist bekannt und auch nicht exklusiv ein Thema in Kall. Dort gibt es allerdings eine neue Lösung dafür. In Kall gibt es jetzt sieben neue Tiny Houses.
Veröffentlicht: Donnerstag, 21.12.2023 14:39
Die kleinen, möblierten Häuser werden ja seit 2021 bereits für Flutgeschädigte genutzt – und das hat sich super bewährt, sagt die Gemeindevertretung. Jetzt gibt es also für rund 380.000 Euro sieben neue: Als erster Standort ist die Fläche gegenüber dem alten Feuerwehrgerätehaus geplant. 355.000 Euro gibt das Land zu den Häuschen dazu.
Denn die Prognosen für 2024 sind: Die Flüchtlingslage wird sich nicht entspannen. Etwa 70.000 Asylsuchende werden für nächstes Jahr erwartet. Das sind nochmal 5000 mehr als in diesem Jahr. Aktuell gibt es in Kall neben den Landesunterkünften 22 Einrichtungen für insgesamt 152 Menschen. Diese Plätze sind nahezu alle belegt, so die Gemeinde.