
Kall: Lückenschluss bei der Bahnstrecke
Für den Wiederaufbau der Eifelstrecke hat es einen wichtigen Meilenstein gegeben. Bei Kall-Sötenich hat die Bahn eine neue Brücke über die Urft eingehoben. Es ist das letzte große Bauwerk, was fehlt, um die neuen Gleise im Urfttal zu legen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 18.07.2024 05:44
Brücke soll besser auf Hochwasser ausgerichtet sein
Die neue Brücke ist 16 Meter lang und biete der Urft viermal so viel Platz wie ihr Vorgänger. Sie solle für mögliche Hochwasser damit kein Hindernis darstellen. Und die neuen Fundamente seien auch deutlich stabiler, sagt Projektleiter Felix Raffelsiefen.
"Die Fundamente sind gegründet auf tiefen Pfählen, die bis zu 10 Meter hier in den Fels ragen. So soll die Brücke auch bei einer Flut den Kräften standhalten." - Felix Raffelsiefen, Projektleiter
Die bisherige, über 100 Jahre alte Bogenbrücke hat die Bahn Ende des vergangenen Jahres abgerissen. Sie war nach der Flut nicht mehr standsicher. Die Bahn hatte sie nur noch für den LKW-Baustellenverkehr genutzt. Durch die anstehende Elektrifizierung der Strecke wird aber erst nächsten Sommer südlich von Kall wieder ein Zugverkehr möglich sein.
