
Jagdhund sollte GEZ zahlen
Da staunte der Besitzer eines Hundes aus Mechernich-Satzvey nicht schlecht: Der Hund war von der GEZ angeschrieben worden, um die Rundfunkgebühr zu zahlen. Das war natürlich ein Versehen, wie die GEZ auf Radio Euskirchen Nachfrage mitteilte.
Veröffentlicht: Mittwoch, 19.03.2025 05:27
Uwe Wilde ist das Herrchen des Hundes mit dem Namen Nanuk vom Veybach. Der Jagdhund hat eine eigene Homepage. Nanuk wurde jetzt per Post von der GEZ aufgefordert, doch die Gebühr zu zahlen. Sein Herrchen sagt:
Nanuk sieht überhaupt kein Fernsehen. Er träumt lieber von Wildschweinen.
Hund bekommt keine GEZ-Post mehr
Auf Radio Euskirchen Nachfrage hat der GEZ-Pressesprecher bestätigt: Nanuk muss keine Rundfunkbeiträge zahlen. Es handelt sich um ein Versehen. Die Gebührenstelle bekommt die Adressen auch von Adresshändlern. Nahe liegt, dass Nanuk durch seine eigene Internetseite für einen Menschen gehalten wurde. Die Gebührenstelle habe die Adresse nicht nachträglich geprüft und in Nanuks Fall fälschlicherweise Beiträge verlangt, sagt der GEZ-Sprecher.