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© Daniel Dähling
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Infrastruktur im Kreis Euskirchen schneidet in Studie schlecht ab

Der Kreis Euskirchen ist im Vergleich zu anderen Region mit dem Breitbandausbau sehr spät dran. Im Vergleich mit fast einhundert anderen Regionen in Deutschland sieht es bei uns sowie in der Städteregion Aachen und im Kreis Düren düster aus. Das zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.

Massive Probleme in Sachen Internet und nur langsam Fortschritte, das zeigen die Auswertungen. Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2017 und zeigen: Andere Region sind dem Kreis Euskirchen weiter voraus. Wie ein Sprecher der IW-Studie auf Radio Euskirchen Nachfrage mitteilt, sei das gut erkennbar – das Niveau bei der Breitbandversorgung sei hier niedrig. Was in der Studie nicht erkennbar ist: Überall im Kreis Euskirchen läuft der Ausbau für schnelleres Internet auf Hochtouren. Mit Fördermitteln vom Land NRW will der Kreis bis 2020 viele Orte an schnelleres Netz anschließen. Es läuft gerade der Ausbau in insgesamt sieben Städten und Gemeinden im Kreis Euskirchen, sagte uns ein Kreissprecher.

Die Studie hat auch die Mietpreise ganz genau untersucht. Im Kreis Euskirchen würden die im Vergleich zum Kreis Düren und der Städteregion Aachen nur gering steigen, heißt es. Für Menschen, die hier ein Haus kaufen wollen optimal. Für Menschen, die ihr Haus verkaufen wollen, eher schlecht. Der Kreis Euskirchen steht bei der Pro-Kopf-Verschuldung in der Studie etwas besser da als der benachbarte Kreis Düren oder die Städteregion Aachen.

Veröffentlicht: Freitag, 09.08.2019 03:53

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