
Inflation trifft auch viele im Kreis Euskirchen
Rund 6500 Menschen im Kreis Euskirchen arbeiten zum Niedriglohn - und das obwohl sie einen Vollzeitjob haben. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hin und beruft sich auf Zahlen der Arbeitsagentur.
Veröffentlicht: Mittwoch, 28.12.2022 13:52
Demnach lägen 18 Prozent aller Vollzeitbeschäftigten im Kreis Euskirchen mit ihrem Einkommen unter 2.344 Euro brutto im Monat. Vor allem die Gastro und das Lebensmittelhandwerk seien betroffen, so die Gewerkschaft. Weil die Verbraucherpreise oben blieben, sei das Ziel auch die Löhne anzuheben, sagt die Gewerkschaft NGG. Die Inflation treffe im Kreis Euskirchen vor allem Beschäftige in Gaststätten und Bäckereien mit voller Wucht. Besonders betroffen seien Restaurants, Hotels, Bäckereien und Metzgereien. Die rasant steigenden Preise für Energie und Lebensmittel würden dafür sorgen, dass hier viele Menschen mit Mini-Löhnen arbeiten müssten, so die NGG. Ziel der Gewerkschaft sei es im nächsten Jahr auch die Einstiegslöhne auf mindestens 13 Euro pro Stunde anzuheben.