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Indische Mutation jetzt auch im Kreis Euskirchen aufgetaucht
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Indische Mutation jetzt auch im Kreis Euskirchen aufgetaucht

Jetzt ist auch bei uns im Kreis Euskirchen erstmals die indische Coronavirus-Mutation aufgetaucht. Das hat das Kreis-Gesundheitsamt am Freitagvormittag bestätigt.

Ein Rückkehrer aus Indien seien mit der Virus-Variante infiziert, sagt ein Sprecher des Kreises Euskirchen. Grund zur Sorge bestehe da aber nicht, sagen Experten.

Veröffentlicht: Freitag, 30.04.2021 09:36

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Der 43 Jahre alte Mann aus dem Kreis Euskirchen sei am 13. April aus Indien zurückgereist. Vier Tage später habe er Krankheitssymptome entwickelt, sagt der Kreis. Seine Coronainfektion ist seit einigen Tagen bekannt. Aber erst am Donnerstag, 29. April, habe ein Labor der Uniklinik Köln in einer neuen Probe die indische Variante B.1.617 nachgewiesen.

Nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts gebe es bisher keine Erkenntnisse, dass diese Variante als „besorgniserregend“ einzustufen sei, teilt der Kreis Euskirchen mit. Die indische Mutation sei jedoch leichter übertragbar.

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Quarantänpflicht für Indien-Rückkehrer

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Seit dem 26. April 2021 gilt Indien als Virusvarianten-Gebiet. Einreisende nach NRW haben sich 14 Tage lang in häusliche Quarantäne zu begeben. Eine negative Testung vor der Ausreise aus Indien bzw. nach Einreise nach NRW kürzen die 14-tägige Quarantäne nicht ab. Ebenfalls besteht die Verpflichtung, eine digitale Einreiseanmeldung unter einreiseanmeldung.de abzugeben.

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