
IHK Aachen sieht viele Probleme durch Corona in den Unternehmen
Die Corona-Einschränkungen haben die Unternehmen im Kreis Euskirchen mit voller Wucht getroffen. Immer mehr Betriebe seien auf staatliche Hilfe angewiesen, sagt die Industrie- und Handelskammer Aachen.
Die IHK fordert jetzt einen konkreten Fahrplan für die neuen Lockerungen. Bisher hätten sich die betroffenen Unternehmen verständnisvoll gezeigt, was die Entscheidung der Politik angeht. Jetzt legen die neuen Beschlüsse den Grundstein für eine Rückkehr zu einer neuen Normalität, so die Einschätzung der IHK. Es müsse sichergestellt werden, dass Lieferketten in der EU funktionieren und der Betrieb schnell wieder hochgefahren werden könne.
Viele Unternehmen aus der Region, vor allem die kleineren, haben sich schon zu Beginn der Krise besorgt an die IHK gewandt. Eine Radio Euskirchen Anfrage bei der IHK hat zuletzt ergeben, dass es in der Region mehr als 62.000 Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern gibt.
Die Industrie- und Handelskammer Aachen ist unter anderem für den Kreis Euskirchen, den Kreis Düren und die Städteregion Aachen zuständig.
Veröffentlicht: Freitag, 17.04.2020 06:20