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Hubschrauber im Einsatz: Großeinsatz der Polizei in Kall
© Pixabay | Symbolbild
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Hubschrauber im Einsatz: Großeinsatz der Polizei in Kall

Zwischen Kall-Sötenich und –Rinnen hat es am Sonntagabend einen Großeinsatz der Polizei gegeben. Sie war mit diversen Streifenwagen, Hunden und sogar einer Fliegerstaffel mit Hubschrauber im Einsatz. Die Beamten waren auf der Suche nach mutmaßlichen Kupferdieben.

Veröffentlicht: Montag, 22.04.2024 06:42

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Los ging der Einsatz noch am helllichten Tag, gegen 19:30 Uhr. Da hatte der Sicherheitsdienst die Tatverdächtigen auf dem Gelände des alten Zementwerks entdeckt und die Polizei gerufen. Die ertappte die Männer dann tatsächlich auf frischer Tat dabei, wie sie die Kupferbündel stehlen wollten, heißt es von der Kreispolizei. Als die Beamten die drei Männer ansprachen, ergriffen diese die Flucht.

Die Polizei ging zunächst davon aus, dass die Männer ins Zementwerk geflohen waren und umstellte daraufhin das Gebäude. Später wurde dann aber klar, dass die Gesuchten nicht im Gebäude waren. Bei der weiteren Verfolgung waren dann auch die Hunde und die Fliegerstaffel im Einsatz.

Eine Streifenwagenbesatzung entdeckte die Männer dann im weiteren Umfeld des Zementwerks. Den ersten Verdächtigen konnten die Beamten dann im Bereich einer Brücke im Gleisbett der Eifelstrecke festnehmen. Seit der Flutkatastrophe fährt hier noch kein Zug. Dabei zogen die Beamten eine Dienstwaffe und brachten den Mann so zu Boden. Ihm wurden Handschellen angelegt.

Die anderen beiden Tatverdächtigen blieben weiter auf der Flucht. Ein Hubschrauber konnte sie aber dann mit der Wärmebildkamera in einem dichten Wald zwischen Sötenich und Rinnen auffinden. Weitere Polizeiteams nahmen die beiden fest, alle drei Festgenommenen kamen auf die Polizeiwache. Die Beamten stellten diverse Beweismittel sicher, darunter Werkzeug und ein Fahrzeug. Außerdem stellten sie fest, dass die Tatverdächtigen offenbar einen Zaun zum Zementwerk durchtrennt hatten. Die Kupferkabel lagen schon außerhalb des Zementwerks, sagte ein Polizeisprecher.

In der Vergangenheit wurde das verlassene Gelände schon dutzendfach von Dieben aufgesucht, so der Sprecher. Die Beamten prüfen deswegen jetzt auch einen Zusammenhang zu früheren Diebstählen. Auch wegen dieser Vorkommnisse ist vor Ort ein Sicherheitsdienst im Einsatz.

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