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Hohe Akzeptanz des Nationalparks Eifel
© D. Ketz
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Hohe Akzeptanz des Nationalparks Eifel

Der Nationalpark Eifel kommt bei den Menschen im Kreis Euskirchen und der Region immer besser an. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Camebridge-Universität. Demnach ist die Akzeptanz des Nationalparks gestiegen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 23.06.2021 04:55

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Die Forscher aus Camebridge haben unter anderem die fiktive Frage gestellt: Soll der Nationalpark Eifel weiterbestehen? Und 83 Prozent der Befragten haben das mit „Ja“ beantwortet. Deutlich mehr als bei ähnlichen Befragungen in der Vergangenheit.

Das sei bemerkenswert, weil die Akzeptanz meist im direkten Umfeld von Nationalparks am geringsten sei und mit der Entfernung zum Wohnort ansteige, heißt es vom NRW-Umweltministerium. Als Gründe nennt die Studie: die umliegenden Gemeinden hätten stark vom Nationalpark profitiert und es gebe ein starkes Gefühl der Verbundenheit bei den Menschen in der Region.

Die vollen Rad- und Wanderwege in der Nordeifel während der Corona-Pandemie kommen bei den Anwohnern hingegen garnicht gut an. Das hat die wissenschaftliche Untersuchung des Nationalparks Eifel ebenfalls gezeigt. Die Zahl der Wanderparkplätze rund um den Nationalpark sollte deshalb aber nicht verkleinert werden.

Eine mobile App, die vor Überfüllung warnt, Schilder, die auf verantwortungsvolles Verhalten hinweisen, und die Einbahnstraßenregelungen besonders beliebter Wanderwege seien gute Werkzeuge zur Besuchersteuerung. Das sind ebenfalls Ergebnisse des Forschungsprojektes.

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