
Hochwasser-Touristen stören Anwohner und Helfer
In den Hochwassergebieten sind weitere Polizisten im Einsatz, um gegen mögliche Plünderer und Katastrophen-Touristen vorzugehen. Dafür sind im Kreis Euskirchen und im Rhein-Sieg-Kreis weitere knapp 200 Polizisten vor Ort.
Veröffentlicht: Sonntag, 18.07.2021 06:19
Die Schaulustigen führen in den vom Hochwasser stark betroffenen Gebieten zu Ärger bei den Anwohnern. Auch uns erreichen Beschwerden über den Katastrophen-Tourismus. Die Euskirchener Polizei hat bereits am Samstag alle Neugierigen eindringlich gebeten, nicht in die Hochwassergebiete zu kommen und weist auch am Sonntag darauf hin. Und appelliert auf Twitter scharf:
Gilt auch heute noch! Gaffer haben in Katastrophengebieten nichts verloren!
Außerdem sollten Privatleute keine Drohnen über Einsatzgebieten von Polizei und Rettungsdienst fliegen lassen. Dadurch würden die Drohnen der Rettungskräfte behindert. Zudem sei der Drohneneinsatz unzulässig und stelle eine Ordnungswidrigkeit dar.