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Die Gewerkschaft spricht von alarmierenden Zahlen. Es könne nicht sein, dass so viele Menschen trotz Arbeit zum Jobcenter gehen müssten, sagte NGG-Regionalchefin Manja Wiesner. Besorgniserregend sei vor allem der hohe Anteil von Kindern, die unter Armutsbedingungen aufwachsen. Laut der Zahlen leben bei 631 Hartz-IV-Aufstockern im Kreis Euskirchen Kinder. 225 von ihnen sind Alleinerziehende, zumeist Frauen. Die NGG fordert, dass die Ampel-Koalition die angekündigte Kindergrundsicherung schnell einführt und das Hartz-IV-System reformiert. Die Unternehmen fordert die Gewerkschaft auf, faire Löhne zu zahlen. Das sei für sie auch der beste Schutz vor Fachkräftemangel.
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