
Nach der Flutkatastrophe bei uns in der Nordeifel haben sich viele Menschen psychologische Hilfe geholt. Anlaufpunkt für einige war und ist bis heute dafür das Hilfszentrum Schleidener Tal. Was lässt sich daraus für die Zukunft lernen? Eine wissenschaftliche Untersuchung will das jetzt herausfinden.
Die Medical School Hamburg untersucht dazu die psychosozialen Maßnahmen, die seit der Flut getroffen worden sind. Dazu werten Wissenschaftler die Protokolle und Aufzeichnungen aus. Und sie werden die Akteure interviewen, die sich bei uns in der psychosozialen Notfallversorgung eingebunden gewesen sind. Ziel ist es für künftige Projekte Empfehlungen geben zu können, sagt der zuständige Professor Harald Karutz.
"Wir wollen vor allem herausfinden, welche Bedingungen vorhanden sein müssen, damit ein Gesamtsystem für die psychosoziale Notversorgung kurz-, mittel- und langfristig bestmöglich funktionieren kann."
Die Ergebnisse sollen spätestens Ende des nächsten Jahres vorliegen. Die Hoffnung ist für mögliche künftige Katastrophenlagen durch die Studie eine Art Vorlage für ähnliche Maßnahmen zu haben.