
Die 22-Jährigen müssen für fünf Jahre, beziehungsweise 4,5 Jahre hinter Gitter. Das Gericht begründete die Entscheidung damit, dass kein Zweifel daran bestünde, dass die beiden sich ein Rennen geliefert hatten. Sie waren laut eines Gutachtens mit bis zu 200 km/h auf Höhe von Wesseling unterwegs gewesen. Dabei stieß einer der Wagen mit dem Auto einer Unbeteiligten zusammen, das Auto explodierte, Mutter und Tochter in dem Wagen starben.
Mit dem Urteil ging die Kammer deutlich über die Forderungen der Staatsanwaltschaft hinaus. Sie hatte Freiheitsstrafen von drei Jahren und zwei Jahren und 8 Monaten gefordert.
Beide junge Männer waren 2023 Nachwuchsspieler des 1. FC Köln. Der Club hatte sie nach dem Vorfall freigestellt und die auslaufenden Verträge nicht mehr verlängert.