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Gewerkschaft fordert Hilfen für Minijobber
© NGG
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Gewerkschaft fordert Hilfen für Minijobber

Minijobber sind die großen Verlierer in einer Wirtschaftskrise. Davor warnt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Die Corona-Pandemie hat auch im Kreis Euskirchen hunderte Jobs gekostet. Im Gastgewerbe sei innerhalb des vergangenen Jahres jeder vierte Minijob verloren gegangen. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur.

Das Problem: Die Betroffenen hätten keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld, würden häufiger gekündigt und seien sozial kaum abgesichert. Über alle Branchen hinweg seien im vergangenen Jahr 1.500 Minijobs weggefallen. Betroffen seien meist Frauen und Studenten, für die die 450-Euro-Stelle oft die einzige Einnahmequelle sei.

Die Gewerkschaft NGG kritisiert weniger die Betriebe als die Politik. Denn die setze seit Jahren mit den abgabenfreien Minijobs falsche Anreize. Es sei an der Zeit, die Jobs sozialversicherungspflichtig zu machen.

Veröffentlicht: Montag, 15.02.2021 14:38

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