
Gesundheitsministerium sieht keine Häufung bei Handfehlbildungen
Nach mehreren Fällen von Kleinkindern mit Handfehlbildungen auch im Kreis Euskirchen gibt das NRW-Gesundheitsministerium Entwarnung. Es sieht keine Häufungen im gesamten Land.
Der Euskirchener Bundestagsabgeordnete Seif hatte die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema gelenkt. Aus dem Kreis Euskirchen hatten sich bei ihm vier Eltern gemeldet, deren Kinder nicht vollständig ausgebildete Hände haben.
Inzwischen hat das Land alle Geburtskliniken in NRW abgefragt. Das Ergebnis: Keine ungewöhnliche Häufung. Landesweit gebe es in den vergangenen Jahren immer um die knapp 70 Fälle. Es seien nicht einmal ein von tausend Neugeborene mit Fehlbildungen an den Händen auf die Welt gekommen.
Das Land will die Rückmeldungen aber weiter auswerten.
Veröffentlicht: Montag, 30.09.2019 15:07