
Gemeinsames Konzept für Weltkulturerbe-Fundplätze
Nachdem der Niedergermanische Limes am Dienstag als Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde, soll jetzt ein gemeinsames Konzept für die Fundplätze erstellt werden. Dazu gehört unter anderem auch die Kalkbrennerei in Bad Münstereifel-Iversheim.
Veröffentlicht: Mittwoch, 28.07.2021 04:45
Der Niedergermanische Limes, als alte römische Grenze, entspricht dem damaligen Verlauf des Rheins und verlief über mehr als 400 Kilometer von Remagen bis an die niederländische Nordseeküste. In NRW liegen 220 Kilometer zwischen Bonn und Kleve. Die beteiligten Städte wollen jetzt ihre Spuren der Römerzeit vorzeigen. Es geht um Überreste der Legionslager und Kastelle, Häfen, Aquädukte, Tempel und eben die Kalkbrennerei in Iversheim.
Mit dem Niedergermanischen Limes hat NRW jetzt sechs Welterbestätten. Nämlich auch noch den Aachener und den Kölner Dom, das Schloss Augustusburg in Brühl, die Zeche Zollverein in Essen und das Kloster Corvey in Höxter.