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Gemeinsame Resolution gegen belgische Atommüll-Pläne
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Gemeinsame Resolution gegen belgische Atommüll-Pläne

Die Attraktivität der Eifel-Ardennen-Landschaft ist erheblich bedroht. Das befürchten zahlreiche Bürgermeister und Landräte in der Region. Sie haben eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet und der belgischen Regierung geschickt.

Hintergrund sind Überlegungen in Belgien, in der Nähe des Hohen Venns ein Atommüllendlager zu bauen. Neben Landrat Rosenke, haben auch die Bürgermeister aus Schleiden, Kall, Hellenthal, Mechernich, Blankenheim und die Bürgermeisterin aus Bad Münstereifel die Erklärung unterschrieben. Die zentrale Botschaft: Die Region spricht sich in aller Entschiedenheit gegen die Einrichtung eines Atommüllendlagers in der deutsch-belgisch-luxemburgischen Grenzregion aus.

Am Samstag soll das öffentliche Beteiligungsverfahren enden. In Zeiten der Corona-Pandemie sei das ein nicht nachvollziehbares Vorgehen, sagen die Unterzeichner. Eine ordnungsgemäße öffentliche Anhörung sei so kaum möglich. Die Unterzeichner bitten die belgische Regierung, von ihren Plänen Abstand zu nehmen.

Die Resolution bekommt dabei auch Unterstützung aus Düsseldorf. Die CDU-Landtagsabgeordneten Voussem und Nolten kritisieren, so ein Endlager würde die Ängste der Menschen verstärken und mühsam aufgebautes Vertrauen zerstören. Seit Jahren lebten die Menschen der Region mit der Angst vor einen Zwischenfall im Atomkraftwerk Tihange, sagen die Politiker.

Veröffentlicht: Mittwoch, 10.06.2020 13:17

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