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Geldwäsche in Euskirchen
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Unfall A3 Prozess Symbolbild Gericht
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Geldwäsche in Euskirchen

Das Euskirchener Amtsgericht hat einen Mann wegen Geldwäsche verurteilt. Er soll einen anderen Mann dazu gebracht haben, 15.000 Euro zu überweisen – in dem Glauben, das Geld wird gewinnbringend angelegt.

Veröffentlicht: Freitag, 29.11.2024 05:53

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Wie das Euskirchener Amtsgericht mitteilt, habe der Angeklagte das Geld jedoch nicht angelegt, sondern nach Litauen überwiesen. Dafür habe er 750 Euro Provision erhalten. Die Richterin wertete dies als Geldwäsche, auch wenn der Angeklagte nur der Mittelsmann gewesen sei. Sie hat den Mann zu einer Geldstrafe verurteilt. Er muss insgesamt 1800 Euro zahlen. Die Staatsanwaltschaft hatte eine höhere Geldstrafe gefordert, der Verteidiger wollte ein milderes Urteil.

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