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Gefahr der Wildunfälle steigt
© Radio Euskirchen
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Gefahr der Wildunfälle steigt

Im Herbst steigt besonders auf Landstraßen und entlang von Wiesen und Feldern die Gefahr von Wildunfällen, das teilte der ADAC Nordrhein mit. Vermehrt passieren Wildunfälle im Morgengrauen und in der Abenddämmerung – also genau im Berufsverkehrs.

Veröffentlicht: Donnerstag, 02.11.2023 07:57

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Bis Mitte Oktober hat es in diesem Jahr rund 100 Wildunfälle mehr im Kreis Euskirchen gegeben, wie in der gleichen Zeit im vergangenen Jahr, sagte ein Polizei-Sprecher. Meist seien Rehe und Wildschweine bei Wildunfälle beteiligt. Landrat Ramers erklärt, dies habe vor allem damit zu tun, dass der Tierbestand in unserer Region deutlich angewachsen sei. Der ADAC und auch die Polizei Euskirchen raten dazu, im Dunkeln die Geschwindigkeit zu reduzieren und vermehrt auf Warnschilder zu achten, die den Wildwechsel anzeigen. Wenn ein Zusammenstoß unvermeidlich ist, dann sollten Autofahrer das Lenkrad festhalten, sofort Bremse und Kupplung treten und in der Spur bleiben. Weil Autofahrer die klassischen Warnschildern auf ihren üblichen Routen oft kaum noch wahrnehmen hat die Polizei im Frühjahr digitale Warn-Displays getestet. In Ihrer Zeit an der Landstraße 115 bei Blankenheim-Dollendorf hat es keinen einzigen Wildunfall gegeben. Derzeit steht das Display am Hollerather Berg bei Hellenthal, um dort vor allem vor den engen Kurven zu warnen. Wildunfälle seien dabei kein Eifel-Phänomen. Die rund 800 Wildunfälle in diesem Jahr seien im gesamten Kreis Euskirchen passiert, sagt der Polizei-Sprecher. Tipps von der Polizei findet ihr hier.

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