Gastronomen spenden für Gastronomen

Gastronomen aus ganz Deutschland lassen ihre von der Flut getroffenen Kolleginnen und Kollegen an Ahr und Eifel nicht im Stich. Sie haben Spenden gesammelt.

© Das von der Flut zerstörte Bistro Tapferes Schneiderlein in Bad Münstereifel. Foto: DEHOGA NR / Becker

Auf einem Spendenkonto des Deutsche Hotel- und Gaststättenverband, DEHOGA, sind bereits über eine halbe Million Euro von Gastronomen für Gastronomen zusammengekommen.

Die Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA-Verbandes, Ingrid Hartges, war am Montag aus Berlin nach Bad Münstereifel gekommen und forderte ein schnelles Handeln von Politik und Verwaltungen. Auch auf Bundesebene sollte ein Flut-Beauftragter eingesetzt werden, sagt sie.

"Wir leben hier in Deutschland, sind sonst Weltmeister im Organisieren und Machen und hier muss pragmatisch geholfen werden. Die zur Verfügung gestellten Mittel müssen schnellstmöglich ausgezahlt werden. Denn je länger die Betriebe hier geschlossen sind, umso mehr Mitarbeiter wandern ab. Und umso schwerer tut sich die Region damit wiederaufzuerstehen."

Die Regionen in Deutschland stünden im Wettbewerb zueinander. Und die Flutregion müsse in den Köpfen präsent bleiben.

Die Flutkatastrophe vor drei Monaten hat in Nordrhein-Westfalen etwa eintausend gastronomische Betriebe getroffen. Und das vor allem im Kreis Euskirchen, aber auch in der Städteregion Aachen und in Wuppertal.

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