Anzeige
Einwegbecher, Müll
© Daniel Dähling
Teilen:

Für weniger Wildmüll in Hellenthal

Es soll kein Wildmüll mehr im Gebüsch landen. Das hat sich die Gemeinde Hellenthal fest vorgenommen und jetzt eine neue Regelung beschlossen. Spontan Grünabfälle verbrennen klappt jetzt nicht mehr.

Ab dem 1. Januar tritt eine neue Allgemeinverfügung in Kraft. Das hat der Rat jetzt entschieden. Wer Grünabfälle verbrennen will, muss das spätenstens zwei Tage vorher im Rathaus anmelden. Zuvor hatte es Beschwerden gegeben, weil einige Menschen nasse Äste verbrannt hatten. Eigentlich ist das Verbrennen von Grünabfällen sogar per Gesetz verboten – über die neue Regelung gibt es in Hellenthal also jetzt eine Ausnahme. Gleichzeitig hat der Rat auch eine neue Sammelstelle für Grünabfälle in Udenbreth beschlossen.

Müllsünder werden im Kreis Euskirchen immer mehr zum Problem. Die Ordnungsämter in den Rathäusern beobachten immer mehr wilden Müll. Autoreifen, Baustoffe und altes Dämmmaterial stellen ein erhebliches Problem dar. Denn die Beseitigung kostet die Kommunen viel Geld.

Bei einem Ordnungsamtsleitertreffen ist deutlich geworden, dass vor allem Orte in Autobahnnähe betroffen sind, teilt die Verwaltung in Nettersheim mit. Sie hat vor allem zwischen Zingsheim und Weyer an der A1-Anschlussstelle Nettersheim Probleme durch wilden Müll. Nettersheim versucht entlang der Straßen wilde Müllkippen zu verhindern und versucht beispielsweise mit Schranken Wald- und Feldwege abzusperren.

Veröffentlicht: Donnerstag, 12.12.2019 06:43

Anzeige
Anzeige
Anzeige