
Die betroffenen Häuser werden in silberne Folien eingepackt und dann mit Gebläsen mit heißer Luft befüllt. Dadurch steigt die Temperatur im Inneren der Gebäude und in den Holzbalken auf 55 Grad - dabei sterben die Larven des Holzbocks ab. Die Methode wird mit Temperaturfühlern überwacht, damit kann sichergestellt werden, dass alle Holzbalken heiß genug werden. Das erste, etwa 40 Meter lange Gebäude wird für circa sieben bis zehn Tage erhitzt. Danach sollen laut Daniel Manner vom Freilichtmuseum noch weitere Häuser behandelt werden. "Wir werden uns peu à peu durcharbeiten und weitere acht Gebäude behandeln. Das müssen wir angehen, damit die Statik der Häuser weiterhin sicher bleibt." Die Maßnahme soll in den kommenden Jahren fortgesetzt werden. Auch danach werden die Häuser aber weiter auf Schadstellen überprüft. Die Methode scheint aber langfristig zu wirken - bisher wurden behandelte Gebäude im Freilichtmuseum nicht mehr befallen.
