
Förster sehen keine Chancen gegen gefährliche Raupenart
Das Regionalforstamt Hocheifel-Zülpicher Börde sieht keine Chance eine weitere Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners zu verhindern. Der Forstamtsleiter sagte auf Radio Euskirchen Nachfrage, das einzig Sinnvollste sei, befallene Bäume weiträumig abzusperren und die Bevölkerung auf die Gefahren aufmerksam zu machen.
Genau das hat das Land NRW in diesem Frühjahr vor. Umwelt-Staatssekretär Bottermann hat einen Leitfaden zu den Gefahren angekündigt. Im Kreis Euskirchen hat es vergangenen Jahr noch kaum befallene Bäume gegeben. Die Stadt Euskirchen hatte einen Spielplatz zeitweise abgesperrt, weil in der Nähe der Eichenprozessionsspinner genistet hatte. Eine flächendeckende Bekämpfung der Raupen sei kaum möglich, sagt das Forstamt Hocheifel-Zülpicher Börde.
Veröffentlicht: Mittwoch, 29.04.2020 09:10