
Flut-Betrug: Termin für Prozess gegen Euskirchener steht fest
Zwei Euskirchener, die nach der Flutkatastrophe versucht haben, sich die Taschen voll zu machen. Jetzt steht fest: Dieser Betrugsfall geht in diesem Jahr noch vor Gericht. Ab September werden die beiden Brüder sich vor dem Landgericht in Bonn verantworten müssen.
Veröffentlicht: Freitag, 15.03.2024 05:45
Sie sollen Anträge auf Subventionierung von zehn, angeblich durch die Flut geschädigten Immobilien in Euskirchen und Rheinbach gestellt haben. Insgesamt hatten sie Schäden in Höhe von zwei Millionen Euro geltend gemacht. Gewährt und ausgezahlt wurden 875.000 Euro.
Der Bezirksregierung in Münster, bei der sie unter anderem die Förderungen beantragt hatten, waren Ungereimtheiten in den Dokumenten aufgefallen, sie hatte schließlich Strafanzeige erstattet. Einer der Männer vermietet und verpachtet Immobilien im Raum Euskirchen. Einige der Objekte waren tatsächlich beschädigt gewesen, und deren Wiederaufbau zu Recht subventioniert worden. Darüber hinaus sollen die Brüder aber auch Schäden erfunden haben.
Der Prozessauftakt ist für den 26. September angesetzt, das Urteil soll im November fallen.