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Flusskrebse in Mechernich angesiedelt
© Radio Euskirchen
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Flusskrebse in Mechernich angesiedelt

In Mechernich haben 300 junge Flusskrebse eine neue Heimat gefunden. Sie wurden in einem Gewässer ausgesetzt in der Hoffnung, dass sie dort nicht von einer tödlichen Krankheit getroffen werden. Der Edelkrebs ist vom Aussterben bedroht: Denn eine Krankheit, die von einer eingewanderten Flusskrebsart übertragen wird, führt zu einem Massensterben.


Veröffentlicht: Donnerstag, 10.11.2022 12:35

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Seit fast 20 Jahren gibt es ein Naturschutzprojekt, um den heimischen Edelkrebs zu retten. Dafür werden Gewässer in NRW gesucht.

In Mechernich ist nun ein Gewässer zur Ansiedlung des Krebses vom Naturschutzbund Nabu angeboten worden. Wo es genau liegt, wird nicht gesagt, um die Tiere zu schützen. Edelkrebse waren früher weit verbreitet. Er ist zwar ein Flusskrebs, fühlt sich aber auch beispielsweise in Baggerseen wohl. Da diese meist keine Verbindung zu einem Bach haben, können sie ideale Ersatzlebensräume sein, in die keine amerikanischen Flusskrebse selbstständig einwandern können. In diesem Jahr sind noch sechs Edelkrebswiederansiedlungen in NRW geplant.


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