
Die Löscharbeiten sind damit aber noch nicht erledigt, die Feuerwehr hat die jetzt an die Firma selbst übergeben, das bestätigten Einsatzleiter und Feuerwehrsprecher.
Dazu wurde die Wasserversorgung umgestellt. Das Wasser, das jetzt gebraucht wird, stammt nur noch vom Werksgelände von Smurfit Kappa. Zwei Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehr und einiges Equipment bleiben aber weiterhin auf dem Werksgelände und werden jetzt von Kappa-Mitarbeitern, die selbst auch in der Freiwilligen Feuerwehr sind, für die weiteren Löscharbeiten genutzt.
Nach Angaben des Einsatzleiters können sich die Löscharbeiten aber noch lange hinziehen. Immer noch müssen die bereits gelöschten Altpapierballen mehrfach umgeschichtet und dann gänzlich abgelöscht werden, bevor mit den langwierigen Aufräumarbeiten begonnen werden kann.
Bis zu 250 Einsatzkräfte waren zu Spitzenzeiten im Einsatz gegen die Flammen - rund 9000 Altpapierballen hatten am Freitag (21.07.) Feuer gefangen. Es wurde über Warn-Apps gewarnt - Anwohner sollten Türen und Fenster geschlossen halten. Die Asche rieselte auch in weiter entfernten Ortschaften herunter, sogar bis in den benachbarten Rhein-Sieg-Kreis hinein.
Nach dem Großbrand hatte die Stadt eine Bürgerhotline eingerichtet, die wurde jetzt abschaltet. Bürgerinnen und Bürger die noch Fragen zu Schadensersatzsansprüchen gegenüber Smurfit Kappa haben, können sie jetzt direkt an die Firma selbst richten, so die Stadt.