
Familienvater kommt viereinhalb Jahre ins Gefängnis
Ein Familienvater kommt viereinhalb Jahre ins Gefängnis. Der Mann soll unter anderem auch in Euskirchen Autos mit gefälschten Papieren angemeldet haben. Das Urteil ist am Mittwoch am Landgericht Bonn gefallen. Es geht um eine internationale Bande und vor allem geht es um Luxusautos. Die Autos soll die internationale Bande gestohlen oder unterschlagen und dann weiterverkauft haben. Der 47-jährige Mann soll Teil dieser Bande sein. Im Ausland soll die Bande Identifikationsnummern an Autos entfernt und täuschend echt aussehende Fälschungen angebracht haben.
Ein Mitarbeiter vom Straßenverkehrsamt hat den Schwindel bemerkt. Ihm sind die falschen Papiere aufgefallen. Nicht nur in Euskirchen, sondern auch in Meckenheim und anderen Orten im Rheinland war die Bande aktiv. Der Mann sei Familienvater von acht Kindern und habe gestanden, so ein Gerichtssprecher. Er hatte keine Vorstrafen. Die viereinhalb Jahre im Gefängnis muss er wegen schwerer Bandenurkundenfälschung und gewerbsmäßiger Bandenhehlerei absitzen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 01.07.2020 14:45