Anzeige
Fall von Jagdwilderei in Bad Münstereifel
© Radio Euskirchen
Teilen:

Fall von Jagdwilderei in Bad Münstereifel

Eine ungewöhnliche Anzeige hat ein 60-jähriger Mann aus Neuss von der Polizei in Bad Münstereifel erhalten: Sie wirft ihm Jagdwilderei vor. Ein Förster hatte den Mann am Mittwoch in seinem Revier erwischt – der 60-Jährige hatte Hirschgeweihe aufgesammelt. Das ist verboten.

Beim Eintreffen der Polizei hatte er zwei Geweihstangen bei sich. Außerdem gab er zu, dass er auch schon in der Vergangenheit Abwurfstangen von Hirschen in dem Wald in Bad Münstereifel gesammelt und mit nach Hause genommen habe. Daraus würde er Lampen und Möbelstücke herstellen.

Die Polizei hat die mitgeführten Geweihstangen an den Förster übergeben und die Anzeige geschrieben. Für Jagdwilderei ist laut Gesetz eine Geld- oder Freiheitsstrafe vorgesehen, in schweren Fällen von bis zu fünf Jahren.

Veröffentlicht: Freitag, 05.03.2021 06:15

Anzeige
Anzeige
Anzeige