
Euskirchener nach Baufirmen-Betrug vor Gericht
Zwei Männer aus Euskirchen müssen sich ab Dienstag vor Gericht verantworten. Sie sollen ihr Baugewerbe nicht bei den Behörden angemeldet haben. Es geht um eine Schadenssumme in Höhe von 520.000 Euro.
Die Abrechnungen liefen über Scheinfirmen. Bis zu fünf Mitarbeiter sollen für die Euskirchener gearbeitet haben. Das sagte uns ein Gerichtssprecher am Landgericht in Bonn. Die beiden Männer sollen Steuern hinterzogen haben. Außerdem haben sie bei den Sozialversicherungsbeiträgen geschummelt. Insgesamt geht es um 37 Straftaten. Die Euskirchener haben gut drei Jahre lang ein Baugewerbe betrieben, aber nicht bei den Behörden angemeldet. Die Abrechnungen liefen über Scheinfirmen.
Die Männer sind nicht vorbestraft, aber es drohen ihnen mehrjährige Haftstrafen. Ein Urteil soll in einem Monat fallen.
Veröffentlicht: Dienstag, 15.09.2020 03:59