
Dadurch sollte die Übung möglichst real sein. Die Feuerwehr wollte nämlich auch schauen, wie viele Einsatzkräfte im Ernstfall zur Verfügung stünden. Über 100 Feuerwehrleute waren nach Alarmauslösung in kürzester Zeit an ihren Eisatzorten in Euskirchen und in den Ortsteilen, sagte Feuerwehrchef Alexander Berger.
Teil der Übung sei gewesen, die Notsromagregate zu testen:
"Wir wollten nicht soweit gehen, dass wir in den Feuerwehrgerätehäusern mechanisch den Strom abstellen. Das haben wir nur in den beiden Feuerwachen in der Innenstadt gemacht. In den Orten waren Aufseher bei der Übung dabei, um zu dokumentieren, wie die Übung läuft."
Weil nicht jedes Feuerwehrhaus mit Notstrom versorgt ist, musste die Feuerwehr auch üben, wie sie die Feuerwehrwagen aus den Gerätehäusern herausbekommt. Die meisten stehen nämlich hinter elektrisch betriebenden Rolltoren. Insgesamt sei die Übung erfolgreich gewesen, sagt Berger weiter. An nur wenigen Stellen müsse die Feuerwehr noch nachbessern, damit alle nötige Technik am Ende auch mit Notstrom versorgt sei.