
Die Stadt Euskirchen hat dem Stadtrat zugleich aber auch eine Lösung präsentiert: Eine Windkraftpotenzialanalyse. Die hat der Stadtrat am Dienstag beschlossen.
Ein Fachbüro hat sich zuvor das gesamte Stadtgebiet angeschaut und mögliche Flächen für neue Windräder untersucht. Fünf Potenzialflächen haben die Fachleute gefunden. Drei davon will die Stadt in die engere Auswahl nehmen. Vor allem östlich von Oberwichterich gebe es Flächen, die geeignet sind, weil sie an der Autobahn liegen und schon Windräder in der Nähe sind. Auch nördlich von Dom-Esch könnten weitere Windräder hinkommen und zwischen Billig und Kreuzweingarten. Alles zusammen ergebe sich ein Potenzial von 100.000 MWh Windstrom im Jahr. Das entspricht dem Energiebedarf von über 28.500 Musterhaushalten.
Eher aus dem Rennen ist der Bereich westlich von Frauenberg. Hier sieht die Stadt das Problem, dass Frauenberg sonst von Windrädern umschlossen werden könnte. Der Stadtrat hat entschieden, die Analyse an die Bezirksregierung zu schicken, damit sie in deren weitere Planung einfließt.
Hätte Euskirchen die Analyse nicht beschlossen, könnte die Bezirksregierung selbst entscheiden, wo in Euskirchen Windräder gebaut werden sollen.