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Erste Tigermücke im Nachbarkreis gesichtet
© Rhein-Erft-Kreis
Das Bild zeigt eine Tigermücke.
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Erste Tigermücke im Nachbarkreis gesichtet

In Brühl wurde erstmals eine Tigermücke gesichtet und gefangen. Diese asiatische Mückenart kann unter Umständen gefährliche Krankheitserreger übertragen. Was können die Anwohner tun, um eine Ausbreitung zu verhindern?

Veröffentlicht: Dienstag, 10.09.2024 10:12

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Mücke kann Degue-Fieber oder Zika-Virus übertragen

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In Brühl, nicht weit vom Kreis Euskirchen entfernt, wurde zum ersten Mal eine Tigermücke gesichtet und gefangen. Mückenexperten haben den Fund untersucht und bestätigt, dass es sich um die asiatische Art handelt. Laut dem Gesundheitsamt im Rhein-Erft-Kreis ist die Tigermücke auch tagsüber aktiv. Unter bestimmten Umständen kann diese Mücke gefährliche Krankheitserreger wie das Dengue-Fieber oder das Zika-Virus übertragen. Das Robert-Koch-Institut betont jedoch, dass es bisher deutschlandweit noch keinen bestätigten Fall einer solchen Übertragung gegeben hat.

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Stehendes Wasser wenn möglich vermeiden

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Trotzdem soll eine Ausbreitung unbedingt verhindert werden. Experten sagen, dass rund 500 Meter um den Fundort in Brühl mit weiteren Populationen gerechnet werden muss. Deshalb werden die Menschen in der Region um Mithilfe gebeten. Tigermücken brüten in kleinen, stehenden Gewässern wie Regentonnen, Eimern, Gießkannen, Pflanzenuntersetzern, Regenrinnen oder alten Autoreifen und Sandspielzeug. Wer diese Brutstätten vermeidet oder austrocknet, trägt aktiv zur Bekämpfung der Mücken bei.

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