Erste Briefe für Corona-Impftermine kommen Ende Januar

Bei einigen Mitarbeitern in Altenpflegeheimen im Kreis Euskirchen hat es eine anfängliche Impf-Skepsis gegeben. Das bestätigt die Kassenärztliche Vereinigung im Kreis Euskirchen.

© Niklas Lünebach

In der ersten Woche habe sich nur etwa jede zweite Pflegekraft gegen das Coronavirus impfen lassen wollen. Inzwischen steige der Wert aber, sagt Frank Gummelt von der Kassenärztlichen Vereinigung:

Jetzt wo wir in den ersten Pflegeeinrichtungen gewesen sind und sich zeigt, dass der Impfstoff gut verträglich ist, steigt die Impfbereitschaft bei Pflegepersonal in den anderen Einrichtungen.

Bisher habe es keine Zwischenfälle oder allergische Reaktionen bei den Corona-Impfungen gegeben, so Gummelt weiter.

Noch sei nicht klar, wann die Impfungen in den Heimen abgeschlossen und damit die nächsten Risikogruppen an der Reihe seien. Das Gesundheitsministerium will ab dem 23. Januar Briefe an die nächste Impfgruppe verschicken.

Frank Gummelt von der Kassenärztlichen Vereinigung sagt, erst wenn die Briefe da seien, müssen die Menschen handeln:

In dem Brief wird der Patient aufgefordert, über die Telefon-Nummer 116 117 oder online unter www.116117.de sich einen Termin zum Impfen geben lassen. Die Terminvereinbarung ist erst freigeschaltet, wenn die Post aus dem Ministerium gekommen ist.

Rund 1.500 Impfdosen seien bisher in den Seniorenheimen im Kreis Euskirchen verimpft worden, sagt ein Sprecher des Kreises Euskirchen. Dass es noch nicht mehr sind, liege an der Menge an Impfstoff, die bisher zur Verfügung steht. Der Kreis Euskirchen ist zufrieden mit dem Start der Impfungen. Bis Ende der Woche seien weitere 730 Impfungen geplant.

Weitere Meldungen