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Ermittlungserfolg nach Fake-Video über erfundene Tat
© Priebe
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Ermittlungserfolg nach Fake-Video über erfundene Tat

Nach dem Auftauchen eines Videos, das gegen ukrainische Flüchtlinge in Euskirchen Stimmung gemacht hat, haben die Ermittler den möglichen Urheber der Fake-News ausfindig gemacht.

Veröffentlicht: Donnerstag, 30.06.2022 04:25

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Der Beschuldigte aus Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz habe aktuell Gelegenheit zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen, sagte der Sprecher der dortigen Staatsanwaltschaft auf Radio Euskirchen Nachfrage. Konkret beschuldigen die Ermittler den Mann, im März die Nachricht in die Welt gesetzt zu haben, dass ukrainische Flüchtlinge einen russisch sprechenden Jugendlichen am Euskirchener Bahnhof totgeprügelt haben sollen.

Daraufhin hatte eine Frau in einem Video unter Tränen von dem Vorfall berichtet. Sie habe von einer Freundin davon erfahren, sagt sie. Den Fall hatte es jedoch nie gegeben, bestätigte die Polizei damals und sprach von einem Fake-Video. Die Frau selbst muss nicht mit Konsequenzen rechnen, aber der Erfinder des angeblichen Verbrechens.

Die Ermittler bestätigten auf Radio Euskirchen Nachfrage, dass ein Anfangsverdacht gegen den Mann besteht – wegen möglicher Volksverhetzung und versuchten Betruges. Denn der Mann hatte auch behauptet, die Familie des angeblichen Opfers zu kennen und Spenden für sie zu sammeln.

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