
Ermittlungen nach Schulverwüstung eingestellt
Die Verwüstungen in der Gesamtschule Weilerswist im Juni des vergangenen Jahres bleiben für die Täter weitgehend ohne Folgen. Die Staatsanwaltschaft hat alle Verfahren jetzt eingestellt. Rund 50 Schüler standen im Verdacht, die Gesamtschule verwüstet zu haben. Die Liste der Straftaten war lang: Diebstahl, Beleidigungen gegen Lehrer und Sachbeschädigung. Der Gesamtschaden lag schätzungsweise bei rund 12.000 Euro. Die Schüler hatten eigentlich vorgehabt, am letzten Schultag Planschbecken aufzubauen. Das war aber offenbar völlig aus dem Ruder gelaufen. Den Ermittlern war es danach allerdings nur bei einem Schüler gelungen, ihm konkrete Straftaten nachzuweisen. Dem damals 15-Jährigen wurden Sozialstunden auferlegt, sagte uns ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Damit wurde das Verfahren auch gegen ihn nach Jugendstrafrecht eingestellt. Der Schulleiter hatte nach den Randalen die Abschlussfeier der Zehntklässler abgesagt.
Veröffentlicht: Freitag, 03.07.2020 08:38