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Ermittlungen nach misslungenem Schülerstreich eingestellt
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Ermittlungen nach misslungenem Schülerstreich eingestellt

Nach einem in Weilerswist völlig aus dem Ruder gelaufenen Schülersstreich haben Polizei und Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt. Den allermeisten der über 40 verdächtigen Schülern sei nichts nachzuweisen, sagt ein Sprecher der Bonner Staatsanwaltschaft.

Nur ein Schüler habe etwas gestanden, da ihm Dank Zeugen und Videos Taten eindeutig nachzuweisen waren, den anderen Schülern aber nicht. Der 15-Jährige muss wegen Sachbeschädigung 20 Sozialstunden leisten. Die anderen Beteiligten kommen ohne Strafe davon, bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Der Schulleiter hält seine Entscheidung von damals daher für richtig, dem Jahrgang die Abschlussfeier zu streichen. Das habe für die Betroffenen einen pädagogischen Effekt gehabt.

Ende Juni waren Schüler in die Gesamtschule eingebrochen, beschädigten die Einrichtung und zündeten einen Strohballen vor dem Schultor an. Der Schulleiter hatte damals von einer beispiellosen Tat gesprochen.

Veröffentlicht: Dienstag, 17.09.2019 15:05

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