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Ergebnisse der Haushaltsbefragung aus dem Kreis Euskirchen
© Stadt Euskirchen
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Ergebnisse der Haushaltsbefragung aus dem Kreis Euskirchen

Im Kreis Euskirchen gibt es kaum Haushalte ohne eigenes Auto. Das geht aus der neuen Haushaltsbefragung der Kreisverwaltung hervor. Demnach verfügt jeder Haushalt im Schnitt über 1,7 Autos. Bundesweit sind es nur 1,1. Vor allem junge Menschen unter 30 haben in den vergangenen Jahren wieder häufiger auf ein Auto zurückgegriffen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 05.07.2023 05:53

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Über alle Altersklassen hinweg hat das Auto in den vergangenen zehn Jahren an Bedeutung verloren. Die Menschen im Kreis Euskirchen legen ihre Wege inzwischen häufiger mit dem Rad oder zu Fuß zurück. Vor allem die wachsende Zahl an Pedelecs biete neue Möglichkeiten klassische Autostrecken jetzt auch mit dem Rad zurückzulegen. Die Verteilung ist aber sehr unterschiedlich. So gibt es in Dahlem etwa mehr Fußgänger und Autofahrer als noch vor zehn Jahren, in Mechernich und Weilerswist mehr Radfahrer. Für die Studienmacher bedeutet das: Der Kreis Euskirchen müsse mehr für die Nahversorgung in den Siedlungen machen und komfortable Abstellanlagen für Räder schaffen. Der Kreis Euskirchen sagt auf Nachfrage dazu: Der Masterplan Rad und die geplanten Radpendlerrouten seien hier wichtige Bausteine der nächsten Jahre. Ein großes Potenzial sehen die Verkehrsplaner beim Leihrad-Angebot Eifel-E-Bike. Viele kennen es zwar, haben es aber noch nicht benutzt. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen also in das Mobilitätskonzept der Kreisverwaltung einfließen.

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