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Entschärfung mit Tücken in Zülpich
© Foto: Stadt Zülpich / Torsten Beulen
Reinhard Dohmen (r.), Truppenführer des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf, und sein Kollege Phillip Blens konnten am Zülpicher Wassersportsee diese zwei amerikanischen 10-Zentner-Bomben erfolgreich entschärfen.
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Entschärfung mit Tücken in Zülpich

Im Zülpicher Stadtgebiet sind in den vergangenen Monaten alle bekannten Bombenverdachtspunkte überprüft worden. Die beiden letzten Punkte, an denen Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg vermutet wurden, lagen am Zülpicher See. Dort wurden am Donnerstag die zwei amerikanischen 10-Zentner-Bomben erfolgreich entschärft.

Veröffentlicht: Donnerstag, 10.02.2022 17:37

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Es sei keine leichte Aufgabe gewesen, heißt es von der Stadt. Die Bomben lagen in einem Abstand von etwa 20 Metern und mussten in sechs beziehungsweise neun Metern Tiefe freigelegt werden. Mehr als eine Woche dauerte die Freilegung, dafür musste unter anderem auch das Grundwasser in dem Bereich abgepumpt werden. Rund eine Stunde wurden die beiden Sprengkörper entschärft. Dabei war nach Angaben der Stadt zuerst nicht klar, ob sie hätten gesprengt werden müssen. Es gelang aber, die Zünder auszubauen.

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