
Endgültiger Freispruch im Prozess um angebliche Vergewaltigung
Das Aachener Landgericht hat einen Mann endgültig vom Vorwurf der Vergewaltigung in Gemünd freigesprochen. Die Tat sei ihm nicht nachzuweisen. Das hat letztlich auch die Staatsanwaltschaft so gesehen und ihre eigene Berufung zurückgezogen. Damit bleibt es bei dem Freispruch.
In dem Fall ging es um eine vermeintliche Tat im Jahr 2017. Nach einer Hochzeitsfeier in der Gemünder Schützenhalle soll der damals 31-jährige die Halle abgeschlossen und sich an einer Frau vergangenen haben, hieß es in der Anklage. Die Frau war ebenfalls Gast auf der Feier.
In einem ersten Prozess am Schleidener Amtsgericht hatte es eine aufwändige Zeugenbefragung gegeben. Aber schon da war der Fall nicht zu klären gewesen. So hat das Gericht – im Zweifel für den Angeklagten – den Mann freigesprochen.
Veröffentlicht: Freitag, 26.02.2021 16:38