
Nach den Einbrüchen während der Coronapandemie und nach der Flutkatastrophe habe sich die Branche gut erholt. Viele Betriebe hätten auch in die Digitalisierung investiert. Dadurch sei es für die Gäste einfacher geworden, direkt online auf der Website der Hotels ihre Übernachtungen zu buchen. Für die Eifel-Tourismus, wird die Digitalisierung immer wichtiger. Eine Steigerung der Internetauftritte der Hotels sei deutlich zu spüren so der Geschäftsführer. Auch über die Seite der Eifel-Tourismus ist es möglich, Aufenthalte zu buchen. Dadurch sollen die Betriebe zusätzlich unterstützt werden.
Vor allem Menschen aus Belgien und den Niederlanden machen wieder häufiger Urlaub in der Eifel. Das merken auch die Betriebe. Einige Hotels sind bereits bis Oktober ausgebucht. Auch die Zufriedenheit der Gäste in der Eifel Region liegt über dem bundesweiten Durchschnitt. Nach Angaben der Eifel Tourismus gab im ersten Quartal des Jahres ein Drittel mehr Gäste.
Allerdings macht der Fachkräftemangel der Branche weiterhin zu schaffen. Es fehle an Fachpersonal, so die Geschäftsführung. Die Gästezahlen liegen über dem Vorjahresniveau und besonders nach der Flut vor zwei Jahren wurde viel investiert. Gebäude wurden saniert und modernisiert. Das wird von den Gästen sehr gut angenommen. Die Bewertungen stimmen. Doch der Personalmangel erschwert die Situation in Gastro- und Hotelbetrieben im Kreis Euskirchen und auch in der Vulkaneifel.
Die Eifel Tourismus will den Arbeitsstandort Eifel zukünftig attraktiver gestalten, um Fachkräfte für die Region anzuwerben. Dabei spielen Aspekte wie Infrastruktur, Bildungsangebote und bezahlbarer Wohnraum eine wichtige Rolle, heißt es.