
Eckdaten für Haushalt 2023 vorgestellt
Die Kreisverwaltung will im nächsten Jahr von den Städten und Gemeinden mehr Geld. Das geht aus den Eckpunkten des neuen Haushalts hervor, den Landrat Ramers vorgestellt hat. Hintergrund sind gestiegene Kosten, etwa für die Arbeit des Jugendamtes.
Veröffentlicht: Freitag, 18.11.2022 14:57
17 Millionen Euro mehr sollen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister an das Kreishaus überweisen. Denn um weiter in zentrale Projekte investieren zu können, brauche es mehr Geld, teilt die Kreisverwaltung mit. Denn die Kosten steigen. Sei es für das Personal im Busverkehr oder die Arbeit des Jugendamtes. Der Kreis Euskirchen möchte nämlich Schritt für Schritt die Elternbeiträge für die Kita abschaffen. Dann wird es teurer, Immobilien instand zu halten und der Wiederaufbau nach der Flut brauche auch weiterhin viel Geld.
Im Januar will der Kreis Euskirchen den Haushaltsplan der Politik vorstellen. Dann muss sie über den 450 Millionen Euro großen Entwurf beraten.