
Eine Radio Euskirchen-Umfrage unter unseren Städten und Gemeinden hat ergeben, dass unsere Kommunen ganz unterschiedlich mit dem Thema umgehen. Die Kreisverwaltung in Euskirchen entwickelt gemeinsam mit allen Kommunen einen Hitzeschutzaktionsplan. Da geht’s vor allem auch darum, die Bevölkerung für das Thema Hitze zu sensibilisieren.
Grundsätzlich ist Hitzeschutz vor allem ein Thema für die Großstädte. Kalls Bürgermeister Esser sagt zum Beispiel, bei uns gebe es noch sehr viel Grün, das sei der beste Hitzeschutz überhaupt. In Euskirchen gibt es zum Beispiel auch eine Karte auf der Homepage der Stadt mit kühlen Orten und Lokalen, in denen jeder seine Wasserflasche kostenlos nachfüllen kann.
Rathäuser planen auch Trinkwasserbrunnen
Die Innenstädte von Bad Münstereifel und Euskirchen wollen zum Beispiel beim Wiederaufbau nach der Flut die Voraussetzungen für Trinkwasserbrunnen in den Innenstädten schaffen, genauso in Zülpich. In Euskirchen sollen zwei Brunnen auf der Neustraße entstehen. In Bad Münstereifel ist das noch in der Prüfung. Die Stadt hatte sich im Zuge der EM um Fördermittel beworben, aber keine Zusage bekommen.
Blankenheim oder Schleiden planen derzeit keine Trinkwasserbrunnen. In Dahlem gibt es ihn schon.
Zülpich hat auch den Wassersportsee im Blick, wenn es um das Thema Hitzeschutz geht. 45 Hanfpalmen sollen hier für Schatten sorgen. Außerdem sei der See mit speziellen Pflanzen ausgestattet worden, die nicht so anfällig fürs Klima sind und das Wasser kühlen sollen.
Auch die Schulen sind beim Hitzeschutz teilweise Thema in den Kommunen. So steht der Dahlemer Trinkwasserbrunnen an der Grundschule und Zülpich will mehr Schattenplätze auf den Schulhöfen schaffen.