
Busunternehmen hoffen auf Staatshilfe
Busunternehmer aus dem Kreis Euskirchen hoffen auf Hilfe in der Corona-Krise. Zahlreiche Unternehmen aus ganz NRW haben am Mittwoch in Düsseldorf demonstriert. Seit das Coronavirus sich ausgebreitet hat, stehen die meisten Busse in den Depots im Kreis Euskirchen.
Einige Firmen gehen in diesem Jahr auch nicht mehr von einer Verbesserung ihrer Lage aus, da auf absehbare Zeit auch keine Klassenfahrten mehr stattfinden. Das hat eine Radio Euskirchen Umfrage bei mehreren Busunternehmen ergeben. Sie versuchen sich mit dem Linienverkehr und Schülerfahrten über Wasser zu halten. Die Corona-Krise hat sie mit Beginn der Saison im März getroffen.
Dardenne Reisen aus Schleiden hat sich etwa ein neues Standbein mit Ersatzverkehr-Fahrten für die Deutsche Bahn aufgebaut. Schäfer Reisen aus Mechernich hofft auf ein zügiges Hilfspaket von Bund oder Land. Auch ihnen sei etwa die Hälfte des Umsatzes weggebrochen, sagt der Geschäftsführer im Radio Euskirchen Gespräch.
Im Kreis Euskirchen sind weit über ein Dutzend Busunternehmen aktiv. Sie haben zusammen mehrere hundert Mitarbeiter.
Veröffentlicht: Donnerstag, 28.05.2020 12:14