
Nur wer spätestens am 22. September den hellroten Wahlbrief abschickt, könne sichergehen, dass der Wahlzettel rechtzeitig ankommt. Wer den Weg zum Briefkasten bis Mittwoch nicht schafft, können seinen Wahlbrief auch noch am Wahlsonntag bis spätestens 18 Uhr beim Wahlamt abgeben.
Die Nachfrage nach Briefwahl ist im Kreis Euskirchen groß. Rund 30 Prozent der Wahlberechtigten hatten Anfang vergangener Woche Briefwahl beantragt. Der Kreis Euskirchen rechnet mit bis zu 40 Prozent Briefwählern bei dieser Bundestagswahl. Das wären so viele wie noch nie. Der Kreis Euskirchen liege damit im Bundestrend, sagte ein Sprecher der Kreisverwaltung.
Bürgermeister Pfennings: Wählen gehen
Der Schleidener Bürgermeister Pfennings ruft alle Menschen dazu auf, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen. Auch wenn durch die Hochwasserkatastrophe für viele Menschen ganz andere Dinge im Fokus stehen.
Das Wahlamt der Stadt Schleiden weist noch einmal darauf hin, dass auch ohne Wahlbenachrichtigung die Wahl möglich sei. In Folge der Flutkatastrophe könnte es vorkommen, dass einige Wahlbenachrichtigung nicht bei den Empfängern angekommen sind.
Wer bis zum 15. August in der jeweiligen Kommune gemeldet war, ist dort auch wahlberechtigt. Für die Wahl sei vor Ort der Personalausweis oder Reisepass ausreichend.