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Brandursache am Krematorium noch unklar
© Norbert Jeub
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Brandursache am Krematorium noch unklar

Das Feuer im Krematorium in Mechernich am Mittwochmittag hat noch länger die Feuerwehr beschäftigt. Etwa 30 Kräfte mussten in der Nacht zu Donnerstag noch mal wegen Nachlöscharbeiten ausrücken.

Veröffentlicht: Mittwoch, 08.05.2024 14:16

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Kleinere Glutnester mussten gelöscht werden, bestätigte uns ein Sprecher der Mechernicher Feuerwehr. Das sei nicht ungewöhnlich und könne passieren.

Das Feuer war am Mittwoch um kurz nach 13 Uhr gemeldet worden. Mit etwa 80 Kräften war die Mechernicher Feuerwehr vor Ort. Auch die Bundeswehr war anfangs beteiligt, um beim Pendelverkehr für das Löschwasser zum Kommerner See zu helfen.

Die Polizei hat unterdessen weitere Infos zum Brand bekanntgeben: Das Feuer entwickelte sich in einer rückwärtigen Halle im Bereich des Gaseinlasses an einem Ofen. Von hier aus griff das Feuer über eine Styroporluke auf das Dach einer zweiten Halle über. Beide Hallen standen komplett in Flammen. Ein Durchgangsflur sowie eine Halle sind einsturzgefährdet. Verletzt wurde niemand.

Wegen der anfangs starken Rauchentwicklung waren am Mittwoch auch die Menschen in Mechernich, Strempt und Roggendorf über die Warn-Apps informiert worden. Sie sollten Fenster und Türen geschlossen halten. Kurz nach 15 Uhr wurde die Warnung aufgehoben.

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Brandursache am Krematorium noch unklar
© Norbert Jeub
Der Brandeinsatz am Krematorium in Mechernich
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Sensible Bereiche nicht betroffen

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Der Geschäftsführer des Krematoriums betont:

Sowohl die Leichenhalle als auch der Bereich, in dem die Urnen gelagert werden, sind nicht betroffen. So dass wir den Angehörigen und den Bestattern sicherstellen können, dass auch eine vernünftige Beisetzung stattfinden kann. Das ist ganz wichtig.

Nach seinen Angaben sei ein größerer Sachschaden entstanden. Die Lagerung der Leichen ist auch vorerst nicht beeinträchtigt. Wie die Polizei mitteilt, wurde von einem Elektriker ein Notstromaggregat für die Kühlräume eingerichtet. Die Brandermittler der Euskirchener Polizei haben nun ihre Arbeit begonnen, um zu klären, wie es zu dem Feuer kommen konnte.

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