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Brandstiftung in Schleiden: Thema in Integrationsausschuss
© Kreispolizei Euskirchen
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Brandstiftung in Schleiden: Thema in Integrationsausschuss

Der Integrationsausschuss des NRW-Landtags hat sich mit der verheerenden Brandstiftung in der Flüchtlingsunterkunft auf Vogelsang in Schleiden befasst. Tatverdächtig ist ein Mann, dessen Abschiebung gescheitert ist. 

Veröffentlicht: Donnerstag, 23.01.2025 14:47

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Der Integrationsausschuss des NRW-Landtags hat sich mit der Brandstiftung in der Flüchtlingsunterkunft auf Vogelsang in Schleiden auseinandergesetzt. Im Fokus steht ein Mann, der als tatverdächtig gilt und dessen Abschiebung gescheitert ist. Der Verdächtige gibt an, ein 35-jähriger Algerier zu sein, doch fehlen die entsprechenden Papiere, um dies zu bestätigen. NRW-Fluchtministerin Paul erklärte, dass die Behörden ihn aus diesem Grund bisher nicht abschieben konnten. Der Mann befindet sich mittlerweile in einer psychiatrischen Einrichtung.

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Abschiebung des Mannes war gescheitert

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Das Asylverfahren des Verdächtigen wurde im vergangenen Jahr abgeschlossen, und eine Abschiebung war vorgesehen. Laut Ministerin Paul hat der Mann Deutschland jedoch nicht freiwillig verlassen und erschien auch nicht zu einem Beratungstermin bei der Ausländerbehörde in Köln. Der mutmaßliche Brandstifter reiste vor neun Jahren ein und geriet seitdem mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt. Die Polizei ermittelte gegen ihn wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern, Betrugs, Untreue und Drogendelikten. Zudem verurteilten Gerichte in Köln und Bonn ihn wegen Diebstahls.

Ende November 2024 soll der Verdächtige in der Flüchtlingsunterkunft auf Vogelsang ein Feuer gelegt haben. Zuvor hatte er mehrfach versucht, sich das Leben zu nehmen.

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